MOTORRADREISEN · SUEDAMERIKA
Sollten dir die acht Wochen unser Motorradexpedition zu lang sein, kannst auch diese Etappe einzeln buchen. Motorradreise von den Höhen der Anden bei La Paz bis auf null Meter in Cartagena de Indias in Kolumbien.
The Journey
Wir starten in La Paz, Bolivien und schlagen uns bis nach Cartagena, Kolumbien durch. Von den Anden bis zum Karibikstrand durchqueren wir den Kontinent mit seinen extremen Gegensätzen. 6.800km off-road und on-road durch atemberaubende Landschaften, vorbei an riesigen Gletschern und hohen Vulkanen erleben wir neue Abenteuer und alte Kulturen. Historische Ziele, kulturelle Stätten und moderne Sehenswürdigkeiten liegen auf unserem Weg. Teile der Pan Americana und Teilstrecken der Dakar Rallye, die von 2009 bis 2019 in Südamerika hauptsächlich in den Wüsten des Kontinents ausgetragen wurde erwarten uns, genauso wie schwindelerregende Pisten abseits der Hauptverkehrswege. Wenn du off-road und on-road Erfahrung sowie körperliche Fitness und Teamgeist mitbringst bist du genau richtig auf diesem Abenteuer. Dein erfahrener Tourguide und oder Co Guide ist mehrsprachig, in Südamerika aufgewachsen und kennt sich bestens in der Durchführung von Abenteuerreisen aus. In Sachen Motorradexpedition sind wir, der zertifizierte Reiseveranstalter OVERCROSS.
Diese Reise ist eine Expedition, keine Pauschalreise im rechtlichen Sinne.
Overcross organisiert und führt Expeditionen weltweit durch - mit dem Ziel, erfahrenen Abenteurern das echte Gefühl von Freiheit, Natur und Begegnung zu ermöglichen: rau, unberechenbar, echt.
Bei dieser Reise handelt es sich nicht um eine touristisch standardisierte Dienstleistung, sondern um eine Expedition mit unvorhersehbaren äußeren Einflüssen - darunter Wetterbedingungen, politische Situationen, technische Defekte, Straßen- und Geländeverhältnisse.
Overcross übernimmt die Organisation, Vorbereitung und Durchführung, jedoch keine Garantien für festgelegte Etappen, Unterkünfte, Fahrzeiten oder Streckenverläufe. Änderungen sind Teil des Expeditionscharakters und können jederzeit notwendig werden.
Diese Reisen richten sich an Teilnehmende mit Abenteuergeist, Eigenverantwortung und der Fähigkeit zur Improvisation.
Eine Overcross-Expedition ist kein Pauschalprodukt im Sinne der EU-Pauschalreiserichtlinie, sondern eine gemeinschaftlich durchgeführte Unternehmung mit Expeditionsleitung und logistischem Rahmen.
Unvorhersehbares gehört zum Erlebnis - nicht zur Ausnahme.
Planung und Koordination der Expedition
Bereitstellung erfahrener Expeditionsleitung / Guide-Team
Organisation der Transport- und Versorgungslogistik
Administrative Unterstützung bei Visa, Grenzübertritten und Fahrzeugdokumenten
Sicherheits- und Routenplanung nach aktuellem Informationsstand
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist für sich, sein Fahrzeug und seine Ausrüstung selbst verantwortlich.
Vorausgesetzt werden technische Vorbereitung, körperliche Belastbarkeit und mentale Resilienz.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in allen bereisten Ländern Risiken und Gefahren bestehen können.
Wir empfehlen dringend, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu informieren:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
In Peru erleben wir atemberaubende Landschaften, reiche Geschichte, sowie hervorragende lokale Küche. Peru ist dicht unter dem Äquator gelegen, mit seinem Nördlichsten Punkt nur 4 km darunter entfernt. Wir verlassen den Titicacasee nach Südwesten in Richtung Arequipa, auch die weiße Stadt genannt. Von dort sind es „nur“ noch ca. 125 km bis an die Pazifikküste. An der Küste fahren wir entlang bis in die Nazca Ebene wo wir uns die weltberühmten Zeichnungen (Geoglyphen) aus der Luft bei einem Rundflug anschauen werden. Die Nazca-Linien wurden von der UNESCO zum Weltkulutrerbe ernannt und sind bis heute ein Rätsel der Archäologie. An einer Oase am Stadtrand von Ica können wir mit den Motorrädern das Dünensurfen ausprobieren. Bis nach Lima geht’s es immer an der rauen Küste entlang. Ab Lima fahren wir ca. 1.800 km in 3 oder 4 längeren Etappen kreuz und quer vom Meer durch die Anden bis an die Grenze zu Ecuador.
Mit dem von den majestätischen Anden umgebenen Quito, das auf 2.850m gelegen ist, hat Ecuador nicht nur die höchstgelegenste Hauptstadt der Welt mit einem intakten Zentrum aus der spanischen Kolonialzeit, sondern zählt auch zu den Ländern mit der höchsten Biodiversität. Auf abenteuerlichen Pisten mit schier unendlichen Kurven geht es nach dem Grenzübergang durch den Nationalpark Podocarpus durch die Ecuadorianischen Anden bis nach Cuenca. Hinter Cuenca, der drittgrößten Stadt Ecuadors, kommen wir in Ingapirca, der bedeutendsten Inka Stätte des Landes vorbei. Vor Riobamba lassen wir die Motorräder stehen und fahren mit einem kleinen Zug über die Teufelsnase (Nariz del Diablo). Vor Quito fahren wir auf den Flanken der beiden Vulkane Cotopaxi auf 4.000 und Chimborazo auf 4.500 Meter Höhe, der höchste Punkt auf unserer Reise. Nach Quito ist es nicht mehr weit bis uns in San Antonio de Pichincha an dem Monument „Die Hälfte der Welt“ (mitad del mundo) die Äquatortaufe bevorsteht. In Otavalo besuchen wir den größten indigenen Marktes Südamerikas, der uns mit seiner Farbenvielfalt, der angebotenen Stoffe in seinen Bann ziehen wird. Von da fahren wir zurück nach Süden bis zu den Thermalbädern von Papallacta wo wir uns in den heißen Quellen entspannen und unseren Ruhetag genießen. Wir fahren von Papallacta aus direkt nach Osten und dann nach Norden auf einer zurzeit kaum befahrenen Straße in Richtung Kolumbien.
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Our tour guide is happy to answer any questions about the day-by-day route, stops, and details.
Jahrelang war Kolumbien durch Drogenkriege und Guerillakämpfe negativ in den Schlagzeilen. Inzwischen können Besucher und Kolumbianer dieses wunderschöne Land friedlich bereisen und erkunden. Ein Land mit abwechslungsreichen Landschaften, dessen Einwohner unwahrscheinlich gastfreundlich sind. Das auf 604m gelegene Macoa durchfahren wir mit unseren Motorrädern bis auf die 1.600m Höhenlinie durch schier endlose Kurven hoch in die Berge. Die außergewöhnliche Tatacoa Wüste mit ihren bizarren Felsformationen, gigantischen Kakteen und dem „Tal der Wünsche“ erwartet uns bei Villavieja. Richtung Norden folgen wir dem Magdalena, dem größten Fluss Kolumbiens, durch seine Ebene umgeben von Bergketten bis zur Kleinstadt Honda, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Motorradmarke. Bis wir Santa Cruz de Mompox erreichen, eine wunderschönen Kolonialstadt am Ufer des Magdalenas bleiben wir immer im Flusstal des Magdalenas. In Cartagena, der Perle der Karibik kommen wir am letzten Reisetag an und verbringen den Abend in der schönen Altstadt.
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