MOTORRADREISEN · KENIA
Die Idee der Expeditionstour vom südlichsten Punkt Afrikas bis unter den Äquator entstand bei der Planung der Trans Afrika Enduro Expedition. Auf Grund der extremen Herausforderung und Distanz haben wir die Transafrika Tour auf zwei Etappen aufgeteilt.
The Journey
Thierry Sabine, Gründer der Rallye von Paris nach Dakar, war für sein Leitspruch "if life gets boring, risk it" bekannt und führte seine Teilnehmer auf 6.000 Kilometer von Europa nach Dakar. Die vor dir liegende Äquator Expedition ist nicht ganz so spektakulär und gefährlich jedoch mit der nahezu gleichen Distanz bedenklich abenteuerlich. Auf rund 6.000 Kilometer durchqueren wir auf dieser Motorradsafari in nur drei Wochen das südliche Afrika. Wir garantieren dir auf dieser Motorrad-Expedition staubige, sowie matschige Kilometer voller Entbehrungen, Anstrengungen, und faszinierenden Erlebnisse, die dich ein Leben lang begleiten werden! Nicht ganz so extrem wie der zweite Teil der Transafrika Expedition ist dieser erste Teil der Motorrad-Expedition, welche per se nur für Teilnehmer geeignet ist, die bereit sind, die Lungen voller Staub, die Taschen voller Matsch und das pure Abenteuer in den müden Knochen zu "genießen". Diese Straßen & Schotter "Kombitour" führt durch Südafrika, Lesotho, Swasiland, Simbabwe, Malawi, Tansania bis nach Kenia und beinhaltet 6.000 Gefahren, Sehenswürdigkeiten, Eindrücke und Abenteuer, für die man eigentlich drei Monate Reisezeit benötigt. Doch Zeit ist leider das, was es auf dieser Expedition nicht geben wird. Wenn die Sonne über Afrika aufgeht, beginnt für uns ein neuer Tag voller Abenteuer, welche erst mit dem Sonnenuntergang enden, um hunderte Kilometer weiter uns mit den ersten Sonnenstrahlen erneut in Atem zu halten.
Diese Reise ist eine Expedition, keine Pauschalreise im rechtlichen Sinne.
Overcross organisiert und führt Expeditionen weltweit durch - mit dem Ziel, erfahrenen Abenteurern das echte Gefühl von Freiheit, Natur und Begegnung zu ermöglichen: rau, unberechenbar, echt.
Bei dieser Reise handelt es sich nicht um eine touristisch standardisierte Dienstleistung, sondern um eine Expedition mit unvorhersehbaren äußeren Einflüssen - darunter Wetterbedingungen, politische Situationen, technische Defekte, Straßen- und Geländeverhältnisse.
Overcross übernimmt die Organisation, Vorbereitung und Durchführung, jedoch keine Garantien für festgelegte Etappen, Unterkünfte, Fahrzeiten oder Streckenverläufe. Änderungen sind Teil des Expeditionscharakters und können jederzeit notwendig werden.
Diese Reisen richten sich an Teilnehmende mit Abenteuergeist, Eigenverantwortung und der Fähigkeit zur Improvisation.
Eine Overcross-Expedition ist kein Pauschalprodukt im Sinne der EU-Pauschalreiserichtlinie, sondern eine gemeinschaftlich durchgeführte Unternehmung mit Expeditionsleitung und logistischem Rahmen.
Unvorhersehbares gehört zum Erlebnis - nicht zur Ausnahme.
Planung und Koordination der Expedition
Bereitstellung erfahrener Expeditionsleitung / Guide-Team
Organisation der Transport- und Versorgungslogistik
Administrative Unterstützung bei Visa, Grenzübertritten und Fahrzeugdokumenten
Sicherheits- und Routenplanung nach aktuellem Informationsstand
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist für sich, sein Fahrzeug und seine Ausrüstung selbst verantwortlich.
Vorausgesetzt werden technische Vorbereitung, körperliche Belastbarkeit und mentale Resilienz.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in allen bereisten Ländern Risiken und Gefahren bestehen können.
Wir empfehlen dringend, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu informieren:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Die Sonne geht auf, unter uns die Regebogen Nation Südafrika. 07:00 Uhr Touch down auf dem OR Tambo Airport zum Frühstück wo wir auf das Team treffen. Gemeinsam starten wir durch nach Kapstadt wo wir um 11:00 Uhr landen werden und mit einem Bus zum Lager gebracht werden, wo wir nur noch den Zollkram abholen müssen. Nachdem wir die Papiere und die Motorräder gecheckt haben, geht es "lekker" essen. Check in im Cape Grace Hotel an der Alfred und Victoria Water front, bei lecker fünf Sterne Essen und toller Begleitung durch die Nacht? - Weit gefehlt, wir trinken Bier, essen Krokodil und schlafen im Zelt mit unseren Bikes "vor den Toren" Kapstadts!
Am Kap der Guten Hoffnung machen wir nach dem Sonnenaufgang das "Startbild"! So jung und vor allem so frisch werden wir nie wieder zusammenkommen. Kilometer 0: Um 9:00 Uhr es geht los: Einmal quer durch das südliche Afrika! Bei der Bucht um Sommerset West machen wir kurzen Stop bei Joe's Safari Camp für ein Frühstück "to go", oder eher "to drive".... zum Chapman's Peak Drive. Die ersten Bilder und Aufnahmen eines langen Tages werden wir wohl auf dieser Strecke machen, bevor wir über die legendäre und entspannte Garden Route Mosel Bay erreichen werden, um etwas Festes zu uns zu nehmen. Frühstück und Abendessen werden für die nächsten 21 Tage die einzige Mahlzeit sein, die wir zu uns nehmen werden. Ein Vorteil für all die, die ein paar Pfunde zu viel haben und diese Tag für Tag auf der Strecke lassen werden. Am Spätnachmittag werden wir vor Sonnenuntergang George erreichen, den ersten Reisetag schließen wir mit einem südafrikanischen Sundowner ab.
Wir packen das erste Mal die Zelte ein und starten wieder durch. Besinnliche Gespräche mit dem Visier entlang der Garden Route genießen wir die Konversation ohne Wenn und Aber. Das ist Leben, sofern wir noch am Leben sind? Life is boring...... Nach ca. 500 Kilometern Asphalt und Schotter erreichen wir das Grab von Harry Potter. Zeit für eine Andacht und Zeit, sich nieder zu legen, denn morgen ist ein neuer Tag mit neuen Abenteuern in Südafrika.
Sonnenaufgang: Wir bauen das Camp ab und machen uns auf zum 60 Kilometer entfernten Ort Hofmeyr. In dieser tristen Transitstadt machen wir unseren Frühstückstopp und füllen Tanks und Futtertaschen für den heutigen Marathon-Tag auf. Die heutige Tagesetappe mit rund 650 Kilometer Distanz wird eine der zähsten Etappen der ersten Woche. Über Bundesstraßen durch das Bundesland KwaZulu Natal erreichen wir nach rund 250 Kilometern die Grenze zum Königreich Lesotho.
In aller Frühe geht es den berühmten Sani Pass hoch. Wir sind am höchsten Punkt unserer Trans-Afrika-Expeditions-Safari angekommen und genießen diesen kalten Morgen bei einer Tasse heißen Kaffee auf einer Hochebene, die es in sich hat. Wie jeden Morgen starten wir die Motoren der Enduros und Geländewagen als Auftakt für ein neues Abenteuer. Über 1000 Höhenmeter geht es dann den spannendsten aller südafrikanischen Pässe wieder runter. Der Sani Pass ist der meist fotografierte und meist befahrene Pass in Lesotho. Viele Enduro Fahrer der letzten Südafrika Touren meinten, dass alleine dieser Pass eine Reise wert ist. Am Fuße der Drakensberge erreichen wir erneut die Grenze nach Südafrika. Nach unserem dritten Grenzübertritt auf dieser Enduro- und Off-Road-Expedition, stehen wir auf den "Battlefields" (Schlachtfelder) im ehemaligen Königreich der Zulu. Der Zulukrieg von 1879 war ein unerklärter Krieg zwischen den Zulu und dem wilden Volk der Teetrinker. Nachdem das britische Empire mit seiner Waffenüberlegenheit die Zulu in der Schlacht bei Ulundi geschlagen hatte, hörte das Königreich der Zulu auf, als souveräner Staat zu existieren. Inmitten dieser Schlachtfelder endet unser fünfter Reisetag durch Afrika.
Morgendliche Zeremonie: Kurzer Blick auf die Karte, die Motorräder starten und dann auf zum nächsten Kaffee. On the Road again: Wir verschwinden über Südafrikas Landstraßen mit unseren Enduro Motorrädern in das Königreich Swasiland. Es geht fast nur auf Asphalt durch das bergige Königreich bis zum Hlane Royal National Park. Der Hlane Royal National Park ist die Heimat der größten Herden von Löwen, Elefanten, White Rhinos, Giraffen und eine ganze Reihe von Tieren hier in Swasiland.
Der letzte Tag im alten Jahr beginnt entspannt: In aller Ruhe die sieben Sachen packen, gemütlich frühstücken und dann 220 Kilometer durch die Wälder von Swasiland und die restlichen Kilometer bis nach Hazyview! Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge und füllen ALLE Tanks.
Der neue Tag in Afrika beginnt mit dem Katerfrühstück, Kaffee Asperin und ein Konterbier. Auf die Enduros, behutsam den Motor start und auf zur Ausnüchterungstour entlang grüner Straßen und durch tropisch anmutende Wälder. Nach über 3.000 Kilometer haben wir bis hieher die Bundesstaaten Western Cape, Eastern Cape, Kwazulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo durchquert und machen uns nun auf die letzten Kilometer zu Grenze nach Zimbabwe.
Questions about the tour itinerary?
Our tour guide is happy to answer any questions about the day-by-day route, stops, and details.
Welcome to Zimbabwe! Nachdem wir die Enduros und Geländewagen durch die Zollformalitäten haben, kann es losgehen, nächstes Etappenziel ist Masvingo, welches wir über die Hauptroute anfahren. Ca. 40 Kilometer davon machen wir Stop in Great Simbabwe und tauchen ein, in ein Stück afrikanischer Geschichte. Wir fahren weiter nach Nord Nord West und legen uns nach einem eindrucksvollen Tag mit Kultur, Geschichte und vielen Kilometern wieder aufs Ohr.
Mit dem Sonnenaufgang über Afrika beginnt ein neuer Tourtag. Zelte einpacken, ein Schluck Kaffee, ein Keks und rauf auf das Motorrad / Reiseenduro, on- und off- road in Richtung Nord Nord West. Stop over bei dem Hwange Nationalpark. Je nach Tourverlauf, Gruppendynamik und Interesse werden wir im Hwange Nationalpark auf Safari gehen. Motorradreisen / Enduro- Reisen sind in Simbabwe eher ungewöhnlich, Endurostrecken sind de facto nicht bekannt, das wird für die kommenden Länder so bleiben! Mache dir VOR Buchung bewusst, dass du auf einer Enduro Expedition gehst die on wie offroad für sehr, sehr viel Überraschung sorgen wird!
Mit dem Sonnenaufgang beginnt unser Morgenritual, Tasse Kaffee in Kopp, Bike Check, besprechen der Tagesetappe und LOS: In 128 Meter Höhe überqueren wir auf englischem Stahl und Hozbalken, die 1903 in England erbaute Victoria Falls Bridge. 1903 hatte diese Brücke Celil Rhodes in Auftrag gegebene und lies diese von England per See und Bahnfracht zu den Viktoria Falls transportieren um einen weiteren Meilenstein für den "Cape to Cairo" Plan zu setzen.
Das junge Sambia (Jahrgang 1964) ist das Land mit der höchsten HIV Infektionsrate welches mit ca. 740 000 AIDS Waisen zu den Waisenhäusern Afrikas zählt. Neben Bantusprachen wird Englisch als Hauptsprache gesprochen, welche uns durch die verschiedenen Ethnien und Sprachen, wie Nsenga, Tumbuka, Ngoni, Bisa hilft. Wir werden nicht auf Spur von Cecil Rhodes weiterfahren, sondern unsere eigene Spur hinterlassen.
Mit den ersten Sonnenstrahlen machen wir uns auf die letzten Kilometer Richtung Nord Ost durch Sambia zum Grenzübertritt nach Malawi. Unser Reisetage wird nur durch die Wartezeit am Grenzposten unterbrochen, welche wir nutzen können um zu Frühstück, Tanken, Zähneputzen und Postkarten schreiben. Mit viel Glück kommen wir zügig an die Reihe und somit um das Postkarten schreiben drum herrum!
Den Sonnenaufgang über dem Lake Malawi genießen wir bei einer Tasse Kaffee. Die Route führt an der westlichen Flanke des rund 30 000 Km² großen Lake Malawi entlang. Die Grenze zu Tansania werden wir wie schon gewohnt "pole pole" (Swahili: langsam) an gehen. In der Zeit in der die Grenzformalitäten abgewickelt werden, können wir die "Leckereien" des Songwe Grenzflusses genießen.
Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee direkt von der Plantage - wenn nicht jetzt, wann dann? Den Pushing-Effekt des Kaffees werden wir für die unendlichen Weiten Tansanias brauchen. Wir durchqueren Tansania in Richtung Arusha, auf dem Weg liegt der Ngorongoro Krater, welchen wir nach Absprache besuchen können.
Wenn die Sonne hinter dem Kilimandscharo auf geht, werfen wir die Maschinen an, Rock and Roll, dass Abenteuer kann beginnen! Durch die Weite bis zum kenianischen Horizont bis zum Mount Longido. Tanken, Essen, GAS! Nächster Halt ist die Grenze zu Kenia. Nach dem Grenzübertritt von Tansania nach Kenia erreichen wir Nairobi, wo wir einen gemütlichen, letzten, gemeinsamen Abend bei einem kenianischen "Tusker"-Bierchen verbringen und "Nyama Choma" (gegrilltes Fleisch) verzehren, bevor es am nächsten Tag dann schon wieder in die Heimat geht.
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